Warum Körpertherapie?

In Körpertherapie geht es um Wahrnehmung, Kontakt und Beziehung.

Verkörperung ist Grundbedingung menschlicher Existenz. Der Körper ist ein lebendiger Prozess, eine lebende Kette von Erfahrungen, die sich über die Zeit in körperlicher Form manifestiert. Der Prozess von Formen und Umformen geschieht durch die fortwährende Expansion und Kontraktion des gesamten Gewebes. Eine Erfahrung, die von außen oder innen kommt, organisiert die Form eines Menschen. Mentale und emotionale Zustände haben eine anatomische Basis.

Form erzeugt Gefühl!

Insbesondere Beziehungserfahrungen finden nicht nur in der Psyche Resonanz, sondern hinterlassen auch sichtbare Spuren in der Biologie des Körpers. Hinter chronischen Muskelverspannungen können sich Gefühle und Erinnerungen verbergen. Wir sind "vom Leben gezeichnet".  Aussagen wie "da habe ich kalte Füße gekriegt" oder "das sitzt mir im Nacken" finden oft Anwendung - die Angst zeigt reale Symptome.

Körperliche und seelische Erkrankungen sind wechselseitig zu verstehen. Alles Seelische zeigt sich körperlich. Körperliche Symptome beeinflussen umgekehrt wie wir uns fühlen.

Überforderung, Termindruck aber auch Unterforderung lassen die Balance zwischen Spannung und Entspannung verloren gehen. Eine Körpertherapeutische Sitzung kann als Entspannung für den gesamten Organismus genutzt werden. In Zeiten von Smartphones, technischen "Umweltbedingungen" und rasanter Geschwindigkeit hat Kontakt nur noch bedingt mit dem Körper und der Nähe zum anderen Körper zu tun. Kommunikation findet kaum noch körperlich statt. Für uns Menschen, als soziale Wesen, schafft das in vielen Bereichen körperliche und seelische Probleme.

In Einzelsitzungen und kleinen Gruppen arbeite ich achtsam mit Bewegung, Berührung, Übungen, Atem und Gespräch an Haltungen und Körperwahrnehmungen. So entsteht Raum für neue Körpererfahrungen und dem Ausdruck von Gefühlen. Ein Mensch behebt seine Verletzungen nicht dadurch, dass er sie sich vorstellt, sondern dadurch, dass er neue Handlungsmuster kreiert bzw. umorganisiert, und damit veränderte Körperlichkeit schafft. Der Blick wird wieder mehr auf den Körper gerichtet und gewohnte Verhaltensmuster und krankmachende Strukturen können weichen.

Als Körpertherapeutin finde ich Wege, um gemeinsam mit Ihnen Struktur zu reorganisieren. Dies umfasst mehr, als Muskelverspannungen zu lösen, da eine solche Entspannung nur kurzfristig Erleichterung verschafft und  dahinter stehende Muster nicht neu organisiert werden.

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Stress
  • Rückenbeschwerden / Verspannungen
  • Burnout/Boreout Prävention
  • Begleitung in Lebenskrisen
  • Angst- und Panikattacken
  • Soziale Phobien
  • Folgen von Traumatisierung
  • Beziehungsprobleme
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Leichte und mittelschwere Depressionen
  • Entspannung und Gesundheitsprophylaxe


Arbeitsmethoden, die in meine Therapietätigkeit einfließen sind:

  • Biodynamische Therapie u. Biodynamische Massagen nach  Gerda Boyesen
  • Vegetotherapie nach Wilhelm Reich
  • Bioenergetik nach Alexander Lowen
  • Posturale Integration (PI) nach Jack Painter
  • Manuelle Faszientherapie / Deep Tissue Massage
  • Gestalttherapie / Gestaltkörperarbeit nach Laura und Fritz Perls
  • Somatic Experience nach Dr. Peter A. Levine
  • Meditation